Entwurmen & Impfen

Quelle: geshundsein.ch gmbh

wurmCHECK von microsTECH

 

Entwurmung ja oder nein?

 

Nur eine gesicherte Diagnose kann helfen – zum Wohle und Schutz des Tieres

Für die Abwehrkraft des Tieres ist sein Lebens- und Ernährungsstil von zentraler Bedeutung. Eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, Abwechslung sowie eine ausgeglichene Psyche sind der Schlüssel zum Erfolg für ein gesundes Immunsystem. Ein solches hat wiederum genügend Abwehrmechanismen gegen die verschiedensten Parasiten und Mikroorganismen, sowohl beim Menschen wie beim Tier. Der beste Schutz vor Parasiten ist also zweifelsohne ein gesundes und intaktes Darmmilieu.

Dass Würmer Menschen und Tiere krank machen können, steht ausser Frage. Dass man versucht, sich davor zu schützen und vorzubeugen, liegt auf der Hand. Mit einer Wurmkur wird jedoch keinem Wurmbefall vorgebeugt, sondern vorhandene Würmer und Larven abgetötet.

 

Soviel wie nötig entwurmen, aber so wenig wie möglich

Die strategische Entwurmung ist heutzutage ein medizinisch äusserst fragwürdiges und veterinärmedizinisch-ethisch nicht mehr vertretbares Vorgehen, so hielt es die Tierärztliche Umschau 2013 in einem interessanten Artikel fest. Tiere mehrmals jährlich in einem festgelegten Intervall entwurmen, ohne dass vorgängig eine diagnostische Abklärung erfolgt, im Klartext eine völlig ungezielte Entwurmungsaktion, birgt ein erhöhtes Risiko einer falschen Behandlung.

 

Prophylaktische Wurmkuren ohne Diagnose sollten demnach wohl überlegt sein. Zu solchen Kuren wird aber heutzutage in Abständen von 3 Monaten geraten, gelegentlich sogar noch öfter. Es ist weiter nicht auszuschliessen, dass sich Resistenzen bilden, sodass die Medikamente im Ernstfall oft nicht mehr wirken. Auf der Basis der Erfahrungen aus der Grosstierpraxis, wo Resistenzen nachgewiesenermassen existieren, ist die Wahrscheinlichkeit von Resistenzentwicklungen in grösseren Hundebeständen wie Tierheimen, Zwingern, grossen Zuchten oder ähnlich intensiven Haltungsformen erhöht.

 

Mit der selektiven Entwurmung das Risiko von Resistenzen minimieren

Die selektive Entwurmung stellt einen medizinisch sinnvollen und praktikablen Ansatz im Rahmen der evidenzbasierten Veterinärmedizin dar. Daher empfiehlt es sich vor jeder Wurmkur eine Kotprobe im Labor untersuchen zu lassen. Liegt tatsächlich ein Befall von Parasiten vor, soll dieser umgehend durch den Tierarzt / die Tierärztin gezielt behandelt werden. Ist der Befund jedoch negativ, kann auf die Abgabe von Antiparasitika verzichtet werden – zum Wohle des Tieres.

 

wurmCHECK - zur Unterstützung für Hunde mit dem MDR1-Defekt

Arzneistoffe wie Ivermectin, Doramectin, Selamectin, Moxidectin und Milbemycinoxim werden bei Tieren zur Therapie parasitärer Erkrankungen eingesetzt. Bei Hunden, welche über einen MDR1-/- oder MDR1+/-Gendefekt verfügen, kann die Verabreichung der oben erwähnten Arzneistoffen zu gravierenden und zum Teil lebensbedrohlichen Vergiftungen führen. Rassen, wie z.B. die Collies, Australian Shepherd, Shetland Sheepdog, Longhaired Whippet, Silken Windhound, MacNab, English Shepherd, Weisser Schäferhund, Bobtail, Border Collie und Deutscher Schäferhund sind häufig vom MDR1-Defekt betroffen. Eine gesicherte Diagnose mit wurmCHECK hilft hier ebenfalls bei der Entscheidung "Entwurmung - Ja oder Nein".

 

Auf dem Vormarsch: Der Französische Herzwurm

Der Französische Herzwurm, Angiostrongylus vasorum, wird in der Schweiz in einigen Regionen mit steigender Häufigkeit diagnostiziert. Die durch den Wurm verursachten Gesundheitsstörungen sind vielfältig: Von Husten über eine Lungenthrombose, welche zu Atemnot unterschiedlichen Schweregrads führt, bis hin zum Versagen der rechten Herzseite mit Bauchwassersucht. Veränderungen im Hirn können epileptische Anfälle, starke Schmerzen und hochgradige Bewegungsstörungen auslösen und relativ schnell zum Tod führen. Schliesslich können betroffene Hunde auch eine unerklärliche Blutungsneigung zeigen, die ohne Auslöser auftritt oder aber bei einer Routineoperation zu unerklärlichen Blutungen führen kann. Nachdem die Erkrankungen bei Hunden teils dramatisch sind (Todesfälle infolge akuter Hirnblutungen oder Herzversagen) und die Behandlung im Frühstadium sehr einfach ist, kommt der schnellen Diagnose eine wichtige Rolle zu. Zudem zeigen die üblicherweise verabreichten Wurmkuren eine ungenügende bis hin zu keiner Wirkung auf den Parasiten. Daher kommt einer exakten Diagnose eine noch grössere Bedeutung zu. Nur so kann sichergestellt werden, dass die korrekten Antiparasitika für die Behandlung zum Einsatz gelangen.

 

Bei der klassischen Parasitologie wird der Französische Herzwurm nicht standardmässig erfasst. Die Diagnose erfolgt heute nur auf spezielle Anfrage in einem separaten Test. Nicht so bei wurmCHECK  – Hier wird der gefährliche Parasit zusammen mit den folgenden Parasiten automatisch mitdiagnostiziert  - zum Schutz des Tieres.

 

wurmCHECK – Ein grosses Spektrum in einer einzigen Analyse

 

Folgendes Spektrum an Parasiten wird beim wurmCHECK erfasst:

HUND  
Spulwürmer  Toxocara canis
Hakenwürmer

 Ancylostoma caninum

Peitschenwürmer  Trichuris vulpis
Bandwürmer

 Echinococcus granulosus

 Echinococcus multilocularis

 Dipylidium caninum

Lungenwürmer  Crenosoma vulpis
Herz- & Gefässwürmer Angiostrongylus vasorum
Giardien

 Giardia canis

 Giardia intestinalis

   
KATZE  
Spulwürmer  Toxocara cati
Hakenwürmer  Ancylostoma tubaeformae
Peitschenwürmer  Trichuris vulpis
Bandwürmer

 Echinococcus multilocularis

 Dipylidium caninum

 Taenia taeniaeformis

Lungenwürmer  Aelurostrongylus abstrusus
Katzenleberegel  Opisthorchis felineus
Giardien  Giardia intestinalis

 

Verbesserte Diagnose mittels DNA-Analytik

Beim mikroskopischen Nachweis von Parasiten stellt die unregelmässige Verteilung und die schwankende Ausscheidung ein limitierender Faktor dar. Letzterer gilt übrigens auch für die DNA- Analytik. wurmCHECK ist ein neuentwickeltes Verfahren zu einer verbesserten Diagnose von Parasiten bei Hunden und Katzen. Die Vorteile der molekularen Charakterisierung der Erreger gegenüber der herkömmlichen Methode liegen auf der Hand: sie sind präziser und sicherer. Es sei jedoch an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass jede Charakterisierung der Erreger immer nur eine Momentaufnahme zeigt.

 

Die korrekte Identifikation ist die Grundvoraussetzung für eine verantwortungsvolle und erfolgreiche Bekämpfung der Parasiten. Wir helfen Ihnen gerne bei der Diagnose. Sie erhalten die Behälter zur Probenahme und können die Probe anschliessend in unser Labor zur Analyse schicken. Den Befund erhalten Sie schnell und bequem per elektronischer Post zugestellt, und Ihr/e Tierarzt/in erhält auf Wunsch ebenfalls eine Kopie davon.

 

www.wurmCHECK.ch  – schnell, präzise und unkompliziert.

immunoCHECK von microsTECH

 

Impfen JA, aber mit Verstand – aus Respekt und Liebe zum Tier

 

Muss man Hunde und Katzen regelmässig impfen oder sind die jährlichen Impfungen übertrieben?

Von ausserordentlicher Wichtigkeit für das spätere Leben ist für den Welpen die Grundimmunisierung. Sie legt den Grundstein für eine belastbare Immunität des Tieres gegen die wichtigsten Infektionskrankheiten. Daher ist auf eine vollständige Grundimmunisierung des Welpen zu achten.

 

Die neusten Richtlinien zum Impfen von Hunden und Katzen empfehlen, geimpfte Jungtiere 14 Tage nach Beendigung der Grundimmunisierung (nach der 16. Woche) auf Antikörpertiter gegen Staupe und Parvovirose beim Hund und gegen Panleukopenie bei der Katze zu untersuchen. Bei erwachsenen Tieren wird eine gelegentliche Messung der Antikörper-Titer zur Erfassung des Impfstatus als äusserst sinnvoll erachtet.

 

Wie lange hält der Impfschutz an?

Die aktuellen Erkenntnisse über die Immunitätsdauer führen zur Zeit zu einer Empfehlung von dreijährigen Impfintervallen für Staupe, Parvovirose und Hepatitis bei Hunden sowie Panleukopenie bei Katzen. Es ist nicht auszuschliessen, dass der Impfschutz in einzelnen Fällen sogar noch deutlich länger sichergestellt ist (7 Jahre und mehr). Ob jedoch eine Immunität gegeben ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab und ist von Tier zu Tier verschieden. Eine allgemeine Aussage kann daher nicht getroffen werden. Hier hilft der immunoCHECK. Mit ihm kann der Impfstatus von Hunden und Katzen bestimmt werden. 

 

Sind negative Impffolgen möglich?

Prinzipiell kann ein Lebewesen auf jede Impfung mit Unverträglichkeitsreaktionen oder Impffolgen reagieren. Impfungen wirken schliesslich wie Medikamente und auch hier gilt: Kein Medikament ohne Nebenwirkungen. Daher sollten Impfungen generell mit Verstand durchgeführt werden.

 

Impfschutz sicherstellen

Nicht die jährliche Wiederholung, sondern die Grundimmunisierung haben Krankheiten wie Staupe und Parvovirose reduziert. Der Impfschutz wird mit jährlichen Wiederholungen weder verlängert noch verstärkt. Mit dem immunoCHECK können aber Tierhalter überprüfen, ob der Impfschutz sichergestellt ist oder ob ihr Tier eine Impflücke aufweist, welche entsprechend wieder aufgefüllt werden sollte.

 

Folgende Antikörper werden beim Hund diagnostiziert:

  • Staupe (Canine Distemper Virus - CDV)
  • Hepatitis (Hepatitis Contagiosa Canis – HCC)
  • Parvovirose (Canine Parvovirus – CPV)

 

Folgende Antikörper werden bei der Katze diagnostiziert:

  • Herpes (Feline Herpesvirus 1 – FeHV-1)
  • Calicivirus (Feline Calicivirus – FCV)
  • Panleukopenie (Feline Panleukopenie Virus - FPV)

Ist der Impfschutz gegeben, kann auf eine erneute Impfung verzichtet werden – zum Wohle und Schutz der Tiere.

 

www.immunoCHECK.ch  – schnell, präzise und unkompliziert.

Nachdem Sie den immunoCHECK in den Briefkasten geworfen haben, erfolgt nach wenigen Tagen der Fundbericht von microsTECH, übersichtlich und transparent.